07.04.2026
Deutschlands Wohnungsmärkte bleiben angespannt. Das zeigt die zum 17. Wohnungsbautag 2026 vorgelegte Studie „Wohnungsbau in Deutschland: Bedarf und Erleichterung“ der Arbeitsgemeinschaft zeitgemäßes Bauen und von RegioKontext im Auftrag des Verbändebündnisses Wohnungsbau. Demnach übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum in vielen wirtschaftlich starken Städten und ihrem Umland seit Jahren deutlich das Angebot. Steigende Preise, fehlende Ausweichmöglichkeiten und wachsende Belastungen für Haushalte sind die Folge.
VDIV-News
Deutscher Immobilienpreis 2026: Gundlach als „Verwalter des Jahres“ ausgezeichnet
07.04.2026
Beim Deutschen Immobilienpreis von immowelt 2026 sind am 25. März im Palladium in Köln die besten Unternehmen, Projekte und Persönlichkeiten der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet worden. Vor rund 500 geladenen Gästen wurden die Sieger in neun Kategorien geehrt. Die hohe Resonanz mit mehr als 600 Bewerbungen unterstreicht die starke Akzeptanz des Preises in der Branche und seine Rolle als wichtiger Qualitätsmaßstab.
Neues Förderprogramm soll leerstehende Gewerberäume in Wohnraum verwandeln
07.04.2026
Die Bundesregierung will mit dem Programm „Gewerbe zu Wohnen“ die Umnutzung leerstehender Firmen- und Gewerberäume zu Wohnungen vorantreiben. Im Haushalt des BMWSB für 2026 sind dafür Programmmittel von 300 Millionen Euro vorgesehen. Die Umnutzung von Bestandsflächen soll ein eigener wohnungspolitischer Schwerpunkt werden.
Grunderwerbsteuer senken, Eigentumsbildung erleichtern
07.04.2026
Das ifs Institut Wohneigentum fordert gemeinsam mit Partnern aus Eigentümer- und Verbraucherschutzorganisationen sowie aus der Immobilien-, Bau- und Finanzierungsbranche, unter anderem mit dem VDIV, eine spürbare Entlastung bei der Grunderwerbsteuer. Ziel ist es, den Erwerb selbstgenutzter Immobilien zu erleichtern, den Generationenwechsel im Bestand zu unterstützen und mehr Haushalten den Zugang zu Wohneigentum zu eröffnen.
Gebäudetyp E: BID-Verbände fordern praxistaugliche Ausgestaltung
07.04.2026
Die Immobilienwirtschaft dringt auf eine praxistaugliche Ausgestaltung des geplanten Gebäudetyps E. In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Bauministerkonferenz macht die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland, in welcher der VDIV Mitglied ist, deutlich, dass der Gebäudetyp E einen wichtigen Beitrag zu einfacherem, kostengünstigerem und zugleich rechtssicherem Bauen leisten kann. Voraussetzung sei allerdings, dass das Vorhaben deutlich praxisnäher ausgestaltet werde.
Bundesregierung beschließt Klimaschutzprogramm mit 67 Maßnahmen
07.04.2026
Das Bundeskabinett hat das Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Mit insgesamt 67 Maßnahmen soll Deutschland bis 2030 rund 25 Millionen Tonnen CO2 einsparen und damit die Klimaziele für 2030 und 2040 erreichen. Das Programm wurde unter Federführung des Bundesumweltministeriums erarbeitet und wird nun vom Expertenrat für Klimafragen begutachtet. Im Anschluss soll die Umsetzung der Maßnahmen erfolgen.
Bundesministerium legt Novelle des Baugesetzbuchs vor
07.04.2026
Die Bundesregierung hat sich auf die Grundsätze einer Novelle des Baugesetzbuchs verständigt. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, den Wohnungsneubau zu stärken und Bauen in Deutschland dauerhaft einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Ergänzend soll auch das Raumordnungsgesetz angepasst werden, damit Kommunen zusätzliche Instrumente zur Umsetzung von Wohnungsbauvorhaben erhalten.
Eine Branche im Aufbruch: VDIV-Umfrage zeigt, dass Controlling in der Immobilienverwaltung an Bedeutung gewinnt
07.04.2026
Immobilienverwaltungen in Deutschland arbeiten auch unter steigenden regulatorischen und operativen Anforderungen stabil und leistungsfähig. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des VDIV Deutschland. Zugleich wird deutlich: Die Branche nutzt betriebswirtschaftliche Steuerungsinstrumente bereits in breitem Umfang und entwickelt diese angesichts wachsender Komplexität weiter. Gerade bei Controlling, Kalkulation und Leistungsdaten bestehen jedoch in vielen Unternehmen noch Entwicklungspotenziale.
BGH erteilt starrer Drei-Angebote-Praxis endlich eine Absage
07.04.2026
Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 27.03.2026, Az. V ZR 7/25, klargestellt: Wohnungseigentümergemeinschaften sind bei Erhaltungsmaßnahmen nicht generell verpflichtet, vor einer Beauftragung mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Entscheidend ist vielmehr, ob die Beschlussfassung auf einer ausreichenden Informationsgrundlage beruht und wirtschaftlich nachvollziehbar ist.
Bund startet Förderung für E-Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus ab 15. April
07.04.2026
Für Wohnungseigentümergemeinschaften verbessert sich der Zugang zur Förderung privater Ladeinfrastruktur deutlich: Im neuen Bundesprogramm für das Laden im Mehrparteienhaus (Fördermittel in Höhe von 500 Millionen Euro) können Anträge künftig bereits gestellt werden, bevor die Eigentümergemeinschaft den erforderlichen Beschluss über den Ausbau gefasst hat. Dieses kann nach einer positiven Erstbescheidung innerhalb von sechs Monaten nachgereicht werden. Damit orientiert sich die Fördersystematik erstmals stärker an den tatsächlichen Abläufen in Wohnungseigentümergemeinschaften.