21.10.2025
Die EXPO REAL 2025 in München machte deutlich, worauf es in den kommenden Jahren ankommen wird: Energieeffizienz, valide Daten und realistische politische Rahmenbedingungen sind die entscheidenden Stellschrauben, um Betriebskosten zu senken und den Gebäudebestand klimaneutral zu machen. Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft diskutierten am Gemeinschaftsstand von VERBÄNDE+, an dem der VDIV beteiligt ist, über konkrete Wege zur Dekarbonisierung, Digitalisierung und Modernisierung der Immobilienbranche.
VDIV-News
VDIV aktualisiert Handlungsempfehlung zur Grundbucheintragung von Altbeschlüssen
21.10.2025
Bis zum 31. Dezember 2025 müssen bestimmte Beschlüsse und Regelungen von Wohnungseigentümergemeinschaften im Grundbuch eingetragen sein, um ihre Wirksamkeit zu sichern. Die überarbeitete VDIV-Handlungsempfehlung bietet dafür praxisnahe Hinweise, Muster und eine Checkliste für die rechtssichere Umsetzung.
Verbände warnen vor Abschaffung der Weiterbildungspflicht – Qualität und Verbraucherschutz dürfen nicht geopfert werden
21.10.2025
Was auf den ersten Blick nach einer sinnvollen Entlastung klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als riskantes Vorhaben mit weitreichenden Folgen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) will mit einem Gesetz zum Bürokratierückbau Unternehmen und Verwaltung von vermeidbarem Aufwand befreien. Ein grundsätzlich richtiges Ziel – doch der vorliegende Referentenentwurf zeigt, dass auch gut gemeinte Deregulierung problematisch werden kann. Denn vorgesehen ist, die Weiterbildungspflicht für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter nach § 34c GewO ersatzlos zu streichen.
Gebäudeenergiegesetz wird zur Hängepartie – VDIV fordert realistische Rahmenbedingungen für Eigentümer
21.10.2025
Die Reform des Gebäudeenergiegesetzes gerät ins Stocken. § 71 zur Nutzung von 65 Prozent erneuerbarer Energien bleibt wohl unverändert, trotz finanzieller und organisatorischer Hürden. Der Verwalter-Monitor des VDIV zeigt: Den meisten Wohnungseigentümergemeinschaften fehlen Rücklagen und Kapazitäten für die Energiewende.
Berlin ahndet erstmals Mietwucher mit hohem Bußgeld
21.10.2025
Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist erstmals ein rechtskräftiger Bußgeldbescheid wegen Mietwuchers ergangen. Eine Vermieterin hatte für eine 38 Quadratmeter große Wohnung eine Miete verlangt, die rund 190 Prozent über dem Mietspiegel lag. Das Bezirksamt verhängte daraufhin ein Bußgeld von mehr als 26.000 Euro. Zusätzlich soll die betroffene Mieterin über 22.000 Euro überzahlte Miete zurückerhalten, sofern sie einen entsprechenden Antrag stellt.
Hamburg beschließt Klimaneutralität bis 2040 – Wohnungswirtschaft warnt vor Kostenlawine
21.10.2025
Mit 53 Prozent Zustimmung hat Hamburg beschlossen, die Klimaneutralität um fünf Jahre vorzuziehen – von 2045 auf 2040. Ab 2026 gelten gesetzliche Höchstmengen für CO?-Emissionen. Der Senat sieht darin ein ehrgeiziges Ziel, warnt aber, dass eine beschleunigte Emissionsminderung sozialverträglich nur gelingen könne, wenn der Bund entsprechende Rahmenbedingungen schaffe.
Sondervermögen Infrastruktur: Fachkräftemangel gefährdet Umsetzung
07.10.2025
30 Mrd. Euro jährlich sollen in Bau und Sanierung fließen. Doch laut IW fehlen rund 10.000 Fachkräfte, um Projekte umzusetzen. Besonders betroffen sind Bauplaner und Tiefbauexperten. Ohne mehr Personal drohen steigende Kosten und Verzögerungen.
Deutschland überschreitet ESR-Zuweisungen um 4,4 Mio. Tonnen CO2
07.10.2025
Erstmals seit 2021 liegt Deutschland über den ESR-Emissionszuweisungen. 2024 wurden 4,4 Mio. Tonnen CO2 mehr ausgestoßen als erlaubt. Während in den Vorjahren noch Spielräume bestanden, sinken die jährlichen Zuweisungen bis 2030 deutlich – der Druck zur Emissionsminderung steigt.
Preisschere auf Europas Wohnungsmärkten öffnet sich weiter
07.10.2025
Eine Analyse von Patrizia zeigt: Europas Wohnungsmärkte entwickeln sich zunehmend unterschiedlich. Während Top-Städte im zweiten Quartal 2025 Preissteigerungen von 13 % verzeichnen, liegt das Plus in schwächeren Märkten bei nur 3 %.
SEPA-Sicherheitsmaßnahme: Verification of Payee ab 9. Oktober 2025 Pflicht
07.10.2025
Mit der EU-Verordnung 2024/886 wird „Verification of Payee“ verpflichtend. Ab Oktober müssen Banken und Zahlungsdienstleister Empfängernamen und IBAN vor SEPA-Überweisungen abgleichen. Für Immobilienverwaltungen bedeutet das Anpassungen bei Systemen, Stammdaten und Prozessen.