VDIV-News

Gasnetze werden zum Kostentreiber: Netzentgelte könnten bis 2045 auf 4.300 Euro steigen

16.12.2025
Eine Fraunhofer-Studie prognostiziert stark steigende Gas-Netzgebühren, wenn Kommunen Gasnetze schrittweise stilllegen. Für Eigentümer und Verwalter wächst das Risiko, dass Gasheizungen zur Kostenfalle werden. Strategische Planung und Alternativen gewinnen an Bedeutung.

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Grundsteuer-Reform vorerst bestätigt: BFH weist Musterklagen ab, Verfassungsbeschwerde angekündigt

16.12.2025
Der Bundesfinanzhof hat Klagen gegen das Bundesmodell der Grundsteuer-Reform abgewiesen. Damit bleibt die Reform gültig, weitere Schritte zum Bundesverfassungsgericht sind angekündigt. Für Eigentümer und Verwaltungen bleiben Einspruchsverfahren und Nachweisfragen praxisrelevant.

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Weiterbildungspflicht: Branche lehnt Abschaffung klar ab – Bundesrat berät am 19. Dezember

16.12.2025
Die geplante Abschaffung der Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter stößt in der Branche auf deutlichen Widerstand. Eine aktuelle Kurzumfrage des VDIV Deutschland unter mehr als 1.200 Immobilienverwaltern zeigt eine breite Ablehnung der Pläne und stellt das Argument des Bürokratieabbaus klar infrage. Der Bundesrat befasst sich am 19. Dezember mit dem Gesetzesentwurf, auch der Rechtsausschuss hat bereits begründete Zweifel angemeldet.

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Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern: Bundesregierung kündigt neues Förderprogramm an

02.12.2025
Die Bundesregierung wird Anfang 2026 ein neues Förderprogramm für Ladepunkte an Mehrparteienhäusern starten. Auf der Ladeinfrastruktur-Konferenz am 20. November in Berlin wurde bestätigt, dass entsprechende Mittel im Bundeshaushalt vorgesehen sind. Für die Elektromobilität wäre dies ein entscheidender Schritt, denn 70 Prozent der Wohnungen in Deutschland liegen in Mehrfamilienhäusern.

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Gebäudetyp E: Eckpunkte sollen Basis für einfacheres und kostengünstigeres Bauen schaffen

02.12.2025
Die Bundesregierung hat Eckpunkte für den neuen Gebäudetyp E vorgelegt und will damit einen wichtigen Schritt hin zu mehr Flexibilität, niedrigeren Baukosten und schnelleren Verfahren einleiten. Ziel ist ein Rechtsrahmen, der funktionale und wirtschaftliche Bauweisen ermöglicht, ohne die bauordnungsrechtlichen Sicherheitsstandards zu reduzieren.

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Zu komplex: Großes PV-Potenzial auf Mehrfamilienhäusern weitgehend ungenutzt

02.12.2025
Eine aktuelle Ariadne-Studie zeigt ein erhebliches Ausbaupotenzial für Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern: Bis zu 60 Gigawatt könnten auf rund 3,1 Millionen Gebäuden installiert werden. Das entspricht über 28 Prozent des nationalen PV-Ausbauziels bis 2030. Der tatsächliche Ausbau bleibt jedoch weit zurück.

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Förderprogramm für energetische Quartierssanierungen startet nach zweijähriger Pause erneut

02.12.2025
Die Bundesregierung hat das Förderprogramm KfW 432 zur energetischen Stadtsanierung wieder geöffnet. Städte und Gemeinden können ab sofort Zuschüsse für Quartierskonzepte, serielle Sanierungen, Wärmeversorgungslösungen und Sanierungsmanagement beantragen.

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Bauminister drängen auf Kurswechsel bei EU-Vorgaben für bezahlbaren Wohnungsbau

02.12.2025
Die Landesbauminister fordern die Bundesregierung auf, EU-Regelungen abzulehnen, die bezahlbares Bauen erschweren. Sie mahnen mehr Einflussnahme auf europäischer Ebene an und schlagen einen Pakt für Wohnungsbau vor, der Vorgaben besser aufeinander abstimmt.

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EU-Kommission legt Digitalpaket vor: Weniger Bürokratie, klarere Regeln und einheitliche Unternehmens-IDs

02.12.2025
Die Europäische Kommission hat ein umfassendes Digitalpaket vorgestellt, das Unternehmen in der EU spürbar entlasten und Innovationen beschleunigen soll. Zentrale Bausteine sind die Vereinfachung der Regeln für KI, Cybersicherheit und Daten, eine Strategie für die Datenunion sowie die Einführung der European Business Wallets.

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Wie groß ist der Wohnraumbedarf wirklich? Neue Analysen relativieren hohe Defizitzahlen

02.12.2025
Die Diskussion um fehlenden Wohnraum wird häufig mit sehr hohen Bedarfszahlen geführt. Neue Auswertungen deuten jedoch darauf hin, dass der tatsächliche Nachholbedarf niedriger sein könnte als lange angenommen. Entscheidend sind regionale Engpässe, nicht ein bundesweit flächendeckender Wohnungsmangel.

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